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Warum das dynamische Inventar der Schlüssel zur Revolutionierung des Hotelmanagements ist

Stellen Sie sich vor, Sie bauen ein wunderschönes Hotel, in dem jedes Zimmer bis ins kleinste Detail ausgearbeitet ist, auch wenn sie alle dasselbe Innendesign, Aussehen und Charakter haben. Wenn Sie diese Zimmer jedoch in generischen Kategorien mit einheitlichen Preisen verkaufen, lassen Sie Geld auf dem Tisch liegen und wecken falsche Erwartungen bei Ihren Gästen.   

 

Nehmen Sie nur das Geburtstagsgeschenk für den 50. Geburtstag meiner Frau. Ich buchte ein luxuriöses Wellness-Hotel für ein Verwöhnwochenende und bat ausdrücklich um ein schöneres Zimmer, weil es ja ein Geburtstagsgeschenk war. Was ist natürlich passiert? Die Zimmerzuweisung wurde bei der Ankunft geändert, die Information über den Geburtstag ging verloren, und wir landeten in einem Zimmer über der Küche, das anscheinend zur gleichen Zimmerkategorie gehörte. Was soll das? Wie kann so etwas passieren?  

 

Traditionell hat die Hotelbranche den Bestand an Zimmereinheiten vereinfacht, um den Betrieb zu erleichtern und die Distribution von Preisen und Verfügbarkeit über verschiedene Kanäle in Echtzeit zu verwalten. Die gesamte Betriebs- und Vertriebstechnologie wurde auf diesen Grundsätzen aufgebaut.


Dieser Ansatz hat jedoch große Schwächen, insbesondere im Zeitalter der KI, in dem granularere Datenpunkte der Schlüssel zum Einsatz von maschinellem Lernen sind. Selbst wenn die Innenausstattung der Zimmer ähnlich aussieht, werden sich Lage, Aussicht und Lichteinfall immer mindestens unterscheiden, ebenso wie mögliche Variationen bei Bad, Bettwäsche oder anderen charakteristischen Einrichtungen.


Außerdem, warum sollte man ein Standardzimmer verkaufen, wenn es keinen Standardgast gibt?  


Mit dem Aufkommen neuer Technologien, insbesondere generativer KI und umfangreicher Sprachmodelle, sind granulare Datenpunkte entscheidend für aussagekräftige Erkenntnisse und Maßnahmen. Dennoch klammert sich die Hotelbranche immer noch an eine vereinfachte Zimmerkategorisierung. Die Wahrheit ist, dass wir mit einer vereinfachten Kategoriedatenstruktur die KI niemals vollständig nutzen können, um Erlebnisse auf der Grundlage von Immobilien zu verwalten. Warum halten wir also immer noch an der Kategorisierung fest? 


In der Vergangenheit haben sich Innovationen im Gastgewerbe auf die Preisgestaltung konzentriert und die Bestandsverwaltung vernachlässigt. Dieses Versäumnis ist ein großer Fehler. Bedenken Sie, wie die Bestandsverwaltung andere Branchen revolutioniert hat. Nehmen Sie zum Beispiel IKEA. Deren Flat-Pack- und Low-Touch-Verfahren haben den Verkauf von Möbeln verändert und der gesamten Branche einen Wettbewerbsvorteil verschafft.


In ähnlicher Weise kann Amazons Erfolg mit Taktiken wie „andere Leute, die sich für dies interessierten, kauften auch jenes“ in der Hotellerie mit dem derzeitigen Bestandsverwaltungsmodell nicht nachgeahmt werden. Der Verkauf von Hotelzimmern nach dem Motto „andere Leute, die sich für ein Standardzimmer interessiert haben, haben sich auch eine Junior Suite angesehen“ ist merkwürdig und ineffektiv. Und was bedeutet überhaupt ein Standardzimmer?


Aus diesem Grund brauchen wir eine neue Sprache für die Verwaltung von Immobilienbeständen - eine Sprache, die für die Verbraucher von Bedeutung ist, die viel granularer ist und die in der Lage ist, KI zur Optimierung von Betrieb, Verkauf, Vertrieb, Ertragsmanagement und Marketing einzusetzen.


Diese neue Sprache und Bestandsverwaltungslogik wird Dynamisches Inventar genannt. Sie entkoppelt den physischen Raum vom virtuellen Produkt, das bepreist und verkauft wird.

 

Dynamisches Inventar ermöglicht es, dasselbe physische Inventar (Zimmer und Zusatzleistungen) für jede Zielgruppe anders zu positionieren, relevante Merkmale für jedes Publikum hervorzuheben und es über verschiedene Kanäle mit unterschiedlichen Preisen, Bedingungen und Verfügbarkeiten zu verteilen. Gleichzeitig kann die Verkaufsabwicklung automatisiert werden, indem Reservierungen auf die Ebene der Zimmereinheiten und nicht auf die Ebene der Kategorien umgerechnet werden.  


Was bedeutet das für traditionelle Systeme wie Property Management Systeme (PMS)?

 

Dynamisches Inventar ist eigentlich ein Erweiterungsmodul für ein PMS, das verschiedene Produkte und Dienstleistungen ermöglicht, sobald es angeschlossen ist. Die eindeutige Kennung, die für die Verbindung mit einem PMS verwendet wird, ist die Nummer der Einheit (des Zimmers). Verschiedene PMS verfügen über unterschiedliche Best-Practice-Setups, so dass Dynamisches Inventar für jeden Beherbergungsbetrieb geeignet ist, sofern dieser ein cloudbasiertes PMS verwendet.

 

Häufige Anwendungsfälle des Dynamischen Inventars:  

  1. Automatisiertes hyper-personalisiertes Verkaufen: Nutzung der Buchungstechnologie der nächsten Generation für personalisierte Erlebnisse.  

  1. Intelligente Zimmerzuweisungen: KI-basierte Zimmerzuweisungen und Neuzuweisungen zur Optimierung der Auslastung.  

  1. Differenzierte Vertriebstaktiken: Kontrollierter Vertrieb und Anreize, um mehr Direktverkäufe zu erzielen.  

  1. Vollständiges Umsatzmanagement: Innovative Ertragspraktiken, die alle Vermögenswerte, Zimmerattribute und die Zahlungsbereitschaft der Gäste monetarisieren.  

  1. Mikro-Targeting: Effektivere Kundenkampagnen und mehr Engagement durch gezieltes Marketing.  

  1. Neuartige Gästedatenpunkte: Nutzung neuer Kaufgewohnheiten und kontextbezogener Reisedaten für eine bessere Entscheidungsfindung.  

 

 Kontaktieren Sie uns, um mehr darüber zu erfahren, wie das Dynamische Inventar den Betrieb Ihres Hotels revolutionieren und den Umsatz maximieren kann.



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