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Städtisches Boutiquehotel: 59 Produkte und rund 10 € mehr pro Online-Buchung

vor 3 Tagen
3 Min. Lesezeit

Sieben PMS-Kategorien, 59 Möglichkeiten, dieselben Zimmer zu verkaufen. In diesem anonymisierten städtischen Boutiquehotel können Gäste die Unterschiede buchen, die ihnen wichtig sind – darunter der Bergblick. Über mehr als 2.000 Online-Direktbuchungen ergab das im Schnitt rund 10 € zusätzliches Premium pro Buchung.


Rund 970 € zusätzliches Premium je 100 Online-Buchungen


Die Berechnung umfasst alle Online-Direktbuchungen der Auswertung, auch Buchungen ohne Premium. Von jeweils 100 Buchungen entfielen rund 25 auf individuelle Merkmals- oder Erlebnisprodukte und 75 auf klassische Kategorien.


Von diesen 25 individuellen Produktbuchungen wurden rund 19 über dem jeweiligen Kategoriepreis verkauft. Damit erzielten etwa 76 % der individuellen Produktbuchungen ein Zimmermerkmal-Premium – im Schnitt 36 € bei diesen Buchungen.


Zimmermerkmale brachten rund 685 € je 100 Online-Buchungen über dem jeweiligen Kategoriepreis. Der gesteigerte Zusatzleistungsverkauf erzielte weitere 285 € über dem Zusatzleistungs-Upselling vergleichbarer Kategorienbuchungen. Zusammen: rund 970 € je 100 Buchungen oder durchschnittlich 9,70 € pro Buchung.


Die üblichen Erlöse aus Kategorie-Upgrades und Zusatzleistungsverkäufen kommen noch dazu. Hier werden die zusätzlichen Premiums gemessen.


Ein Bergblick, den Gäste bewusst auswählten


Ein bestimmter Bergblick wurde bei 100 % der Buchungen, die dieses Merkmal enthielten, aktiv ausgewählt. Über beide Aussichtsmerkmale hinweg lag dieser Anteil bei rund 74 %. Bei Zimmern in einem hohen Stockwerk waren es 40 %.


Ein Merkmal im gebuchten Zimmer ist etwas anderes als ein Merkmal, für das sich der Gast entscheidet. Hier wurde die Aussicht gezielt gewählt. Das Hotel sieht, welchen Blick es mit starken Bildern, einem eigenen Produkt und einem Merkmalspreis hervorheben kann.


Paare erzielten 90 % des Zimmermerkmal-Premiums


Paare machten in der Verkaufsauswertung rund 59 % der Online-Buchungen aus, erzielten aber etwa 90 % des erfassten Zimmermerkmal-Premiums. Ihr Beitrag zum Merkmalsmehrerlös lag damit deutlich über ihrem Buchungsanteil.


Die Gästeauswertung zeigt passende Unterschiede: Hohe Stockwerke kamen in Paarbuchungen rund 60 % häufiger vor als in der durchschnittlichen Buchung. Ein zweiter Bergblick war rund 70 % häufiger vertreten. Queen-Betten dagegen kamen bei Alleinreisenden rund 130 % häufiger vor als im Durchschnitt.


Daraus wird eine konkrete Verkaufsentscheidung: Für die einen stehen Aussicht und Stockwerk im Vordergrund, für die anderen das passende Bett. Dasselbe Zimmer kann unterschiedliche Gründe zur Buchung liefern.


Empfohlene Optionen: 63 % höherer Übernachtungswert


Buchungen über die Verkaufswege „Beliebteste“ und „Empfohlen“ erzielten im Vergleich derselben Monate einen 63 % höheren Unterkunftswert pro Nacht als Buchungen über „Niedrigster Preis“. Beim Match-Verkaufsweg lag der Wert auf derselben Vergleichsbasis 23 % höher.


Dieser Vergleich zeigt die gebuchten Aufenthalte in den unterschiedlichen Online-Verkaufswegen des Hauses. Er steht getrennt von den oben ausgewiesenen Zimmermerkmal- und Zusatzleistungs-Premiums. Wie Gäste ihr Zimmer finden, verdient damit genauso viel Aufmerksamkeit wie der Preis selbst.


Frühbucher und spontane Gäste brauchen unterschiedliche Einstiege


In der ergänzenden Gästeauswertung waren rund 42 % der Buchungen kurzfristig. Gleichzeitig buchten Paare durchschnittlich 46 Tage im Voraus, Alleinreisende 33 Tage.


Für spontane Gäste zählt ein klar bepreister, verfügbarer Aufenthalt. Für Frühbucher kann die gezielt buchbare Aussicht oder ein bestimmter Zimmerwunsch den Ausschlag geben. Beide Verkaufswege greifen auf dieselben Zimmer zu.


59 Produkte, eine gemeinsame Verfügbarkeit


Dynamisches Inventar trennt das physische Zimmer vom verkauften Produkt. Dasselbe Zimmer lässt sich über Aussicht, Stockwerk, Schlafmöglichkeiten oder einen passenden Reiseanlass verkaufen. Alle Produkte teilen die Verfügbarkeit der dahinterliegenden Zimmer. Die intelligente Zuweisung ordnet die Buchung einem Zimmer zu, das die gewählten Merkmale erfüllt.


Die Preisstrategie bestimmt das Hotel: einen gefragten Blick mit Aufpreis verkaufen, andere Wünsche für ein besseres Gästeerlebnis einschließen oder einen günstigeren Preis anbieten, wenn Gäste mehr Freiheit bei der Zuweisung lassen. GauVendi macht diese Entscheidungen buchbar und zeigt, wie Gäste darauf reagieren.



Was verdienen die Unterschiede deiner Zimmer?


Frag deinen IBE- oder CRS-Anbieter: Wie viel zusätzliches Premium bringen Zimmermerkmale und gesteigerter Zusatzleistungsverkauf je 100 Online-Buchungen? Und welche Merkmale wählen Gäste bewusst?



Quelle: GauVendi Business Intelligence. Die Erlöskennzahlen basieren auf 2.062 Online-Direktbuchungen dieses anonymisierten Hauses und werden zur Vergleichbarkeit über alle Buchungen gemittelt. Gäste- und Merkmalsinsights stammen aus ergänzenden Auswertungen; der Vergleich der Verkaufswege berücksichtigt dieselben Berichtsmonate. Werte gerundet.

 
 
 

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