top of page

US-Hotel: 14 Einheiten, 22 Produkte und jede Buchung individuell

vor 4 Tagen
3 Min. Lesezeit

14 Einheiten, sieben PMS-Kategorien, 22 Möglichkeiten, dieselben Zimmer zu verkaufen. Dieses anonymisierte US-Hotel mit Seeblick verkauft im erfassten Produktmix ausschließlich individuelle Zimmerprodukte. Gäste können den Aufenthalt wählen, der ihnen entspricht: mit einer bestimmten Aussicht, dem passenden Bett, einem Balkon oder einem besonderen Grundriss.


Rund 19 US-Dollar Zimmermerkmal-Premium pro Online-Direktbuchung


Die Online-Erlösberechnung umfasst 914 Buchungen. Für diesen Kanal weist das BI 16.936 US-Dollar Zimmermerkmal-Premium aus: rund 1.853 US-Dollar je 100 Online-Buchungen oder durchschnittlich 18,53 US-Dollar pro Buchung – einschließlich der Buchungen ohne Premium.


Jede erfasste Online-Buchung entfiel auf ein individuelles Zimmerprodukt. Die Kennzahl umfasst ausschließlich Online-Zimmermerkmal-Premiums; betreuter Verkauf und das separat ausgewiesene Zusatzleistungs-Premium werden getrennt erfasst.


Das Premium misst den Betrag über dem jeweiligen Kategorie-Vergleichspreis. Die üblichen Erlöse aus Kategorie-Upgrades und Zusatzleistungen kommen noch dazu.


100 % individuelle Produkte: Das Zimmer selbst wird zur Entscheidung


Sämtliche Buchungen im erfassten Produktmix waren merkmalsbasierte Zimmerprodukte. Individuell verkaufen war in diesem Haus der reguläre Verkaufsweg.


Gerade für ein kleines Hotel ist das relevant: Mehr Verkaufsmöglichkeiten erfordern keine zusätzlichen Zimmer. Vorhandene Unterschiede werden zu buchbaren Produkten mit eigener Darstellung und Preisgestaltung. Gäste können auswählen, was ihren Aufenthalt besonders macht.


Seeblick führte die bewussten Merkmalswahlen an


Seeblick war in der ergänzenden Merkmalsauswertung das am häufigsten aktiv gewählte Merkmal, gefolgt von King-Betten und einem gemeinschaftlich genutzten Balkon. Das sind konkrete Buchungsgründe, die ein allgemeiner Kategoriename oft nicht sichtbar macht.


King-Betten wurden bei 20 % der Buchungen, die ein solches Bett enthielten, bewusst ausgewählt. Die Auswertung trennt diese aktive Wahl von Merkmalen, die zum gebuchten Zimmer gehörten. Das Hotel erkennt damit sowohl die ausdrücklichen Wünsche als auch die tatsächlich gebuchten Produkte.


Empfohlene Optionen: 24 % höherer Übernachtungswert


Die Verkaufswege „Beliebteste“ und „Empfohlen“ zusammen erzielten im Vergleich derselben Berichtsmonate einen 24 % höheren Unterkunftswert pro Nacht als „Niedrigster Preis“. Beim Match-Verkaufsweg lag der Wert auf derselben Grundlage 21 % höher.


Rund 39 % der Online-Buchungen kamen über „Beliebteste“ oder „Empfohlen“, weitere 12 % über Match. Zusammen entfiel damit etwa die Hälfte der Online-Buchungen auf diese Wege.


Diese Vergleiche stehen getrennt vom Zimmermerkmal-Premium oben. Sie zeigen, wie Gäste Empfehlungen und Matching für ihre Buchung nutzten – neben dem Einstieg über den niedrigsten Preis oder ein direkt gewähltes Produkt.


Viele Paare, unterschiedliche Buchungsmuster


Paare machten rund 89 % der Buchungen in der ergänzenden Gästeauswertung aus. Sie buchten durchschnittlich 49 Tage im Voraus, Alleinreisende 31 Tage.


Gleichzeitig wurden rund 42 % aller Buchungen dieser Auswertung innerhalb von 14 Tagen vor Anreise getätigt. Auch ein stark von Paaren geprägtes Haus bedient geplante Reisen und spontane Aufenthalte.


Dabei unterschied sich der gebuchte Zimmermix: Queen-Betten kamen bei kurzfristigen Buchungen zu 67 % vor, bei früher geplanten Buchungen zu 55 %. Erdgeschosszimmer waren mit 16 % gegenüber 10 % vertreten. Solche Buchungsmuster geben dem Hotel konkrete Ansatzpunkte, passende kurzfristige Angebote zu präsentieren.


Ein Bestand, unterschiedliche Gründe zu buchen


Dynamisches Inventar trennt das physische Zimmer vom verkauften Produkt. Dasselbe Zimmer kann durch Seeblick, King-Bett oder Zugang zum gemeinschaftlichen Balkon überzeugen. Die Produkte teilen die Verfügbarkeit der dahinterliegenden Zimmer. Die intelligente Zuweisung verbindet die gebuchten Merkmale mit einem passenden Zimmer.


Die Preisstrategie bestimmt das Haus: ausgewählte Wünsche bepreisen, andere für ein besseres Erlebnis einschließen oder einen günstigeren Preis anbieten, wenn Gäste mehr Freiheit bei der Zuweisung lassen. Die Buchungsdaten zeigen, wie Gäste auf diese Möglichkeiten reagieren.



Was macht jedes deiner Zimmer zur richtigen Wahl?


Frag deinen IBE- oder CRS-Anbieter, wie viel Zimmermerkmal-Premium je 100 Online-Buchungen entsteht und welche Merkmale Gäste bewusst auswählen. Für ein kleines Hotel machen diese Fragen den Verkaufswert seiner einzelnen Zimmer sichtbar.



Quelle: GauVendi Business Intelligence. Das Zimmermerkmal-Premium basiert auf 914 Online-Buchungen und dem ISE-Kanal. Alle Geldbeträge in US-Dollar. Gemessen werden positive Premiums gegenüber Kategorie-Vergleichspreisen, keine Gesamtumsatzsteigerung des Hauses. Gästeinsights stammen aus einer separaten Auswertung von 1.033 Buchungen; Merkmals- und Verkaufswegevergleiche behalten ihre eigenen Grundlagen. Werte gerundet.

 
 
 

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen

Kommentare


bottom of page