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Wo GauVendi passt: CRS, PMS, RMS und Channel Manager

vor 5 Tagen
4 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 4 Tagen

Wenn du deine Hotelsysteme überprüfst, ist zunächst eine praktische Frage zu klären: Welche Aufgaben übernimmt GauVendi, und mit welchen Systemen arbeitet dein Team weiter?

GauVendi ersetzt ein klassisches zentrales Reservierungssystem (CRS) und eine Booking Engine durch eine Sales Operating Platform auf Basis von dynamischem Inventar. Dein PMS bleibt für den operativen Hotelbetrieb zuständig. Verändert wird, wie aus Zimmern Produkte entstehen, wie diese verkauft werden und wie das Buchungsversprechen erfüllt wird.

Das PMS bleibt im Hotelbetrieb

Reservierungen, Gästedaten, Check-in, Check-out und Housekeeping bleiben im PMS. GauVendi verbindet sich damit, damit kommerzielles Inventar und Reservierungen zusammenarbeiten. Unterstützte PMS-Anbindungen gibt es unter anderem für Mews, apaleo und Oracle OPERA Cloud. Der konkrete Umfang wird für deinen Betrieb geprüft.

Vor dem Start müssen die Merkmale jedes Zimmers verlässlich erfasst sein. Welche Betten gibt es? Welche Zimmer sind ruhig? Welche lassen sich verbinden? Diese Daten können im Onboarding aufgenommen werden. Sie müssen nicht bereits vollständig im PMS hinterlegt sein.

GauVendi steuert, was du verkaufen kannst

Dynamisches Inventar trennt physische Zimmer von buchbaren Produkten. Ein Zimmer kann unterschiedliche Angebote ermöglichen; mehrere passende Zimmer können dasselbe Angebot erfüllen. Alle Produkte bleiben an die tatsächlich verfügbare Kapazität gebunden.

Die Sales Engine (ISE) gleicht den Gästewunsch mit passenden Angeboten ab. Inventi-Flow verbindet die Buchung mit der Zimmerzuweisung und berücksichtigt bestätigte Merkmale sowie betriebliche Vorgaben. Deshalb gehört GauVendi sowohl in eine CRS-Auswahl als auch in den Vergleich von Booking Engines.


Wie GauVendi dein PMS ergänzt

Dein PMS steuert den Hotelbetrieb. GauVendi ergänzt die kommerzielle Produktgestaltung: Aus denselben Zimmern entstehen unterschiedliche verkaufbare Produkte mit passenden Beschreibungen, Bildern und Preisen. Zimmermerkmale, Verfügbarkeit und Zuweisung bleiben miteinander verbunden. So kannst du dasselbe Zimmer als Familienaufenthalt oder ruhigen Rückzugsort verkaufen – mit den Inhalten und Bedingungen, die zum jeweiligen Produkt passen.


Können wir eine eigene Buchungsoberfläche bauen und unsere KI anbinden?

Ja. Du kannst die Oberfläche an deine Marke und deinen Buchungsweg anpassen oder eine eigene Website, App oder einen KI-Assistenten entwickeln. GauVendis dynamisches Inventar bleibt der Kern: die Grundlage für Produkte, Preise und Verfügbarkeit hinter deinem Gästeerlebnis. So gestaltest du mit Headless Booking selbst, wie du verkaufst.

Über GauVendis Partner Hub kannst du als Betreiber ChatGPT oder Claude mit deinem dynamischen Inventar verbinden. Du beschreibst, was du umsetzen möchtest. Deine KI kann mit freigegebenen Produkten, Zimmermerkmalen, Preisen und Verfügbarkeiten arbeiten. Offene REST-APIs und MCP (Model Context Protocol) ermöglichen den Zugriff. Du bringst die Idee; deine KI hilft bei der Umsetzung auf GauVendis Produkt- und Inventargrundlage.

Deine Oberfläche gestaltet, wie Gäste buchen. Dynamisches Inventar verändert, was du verkaufen kannst. Eine API zu einem Kategorienkatalog verkauft weiterhin Kategorien; ein Filter grenzt diese Liste nur ein. GauVendi macht dasselbe physische Zimmer als unterschiedliche Produkte verkaufbar – mit passenden Merkmalen, Inhalten, Preisen und Bedingungen. Dynamisches Matching verbindet diese Produkte mit den Wünschen des Gastes, seinen Reisedaten und dem Buchungskontext auf Basis tatsächlicher Verfügbarkeit. Gemeinsames Inventar und intelligente Zuweisung verbinden den Verkauf mit einem Zimmer, das das Versprechen erfüllt. Darauf bauen deine Website, App oder gewählte KI auf: das passende Produkt für den passenden Gast, zum richtigen Zeitpunkt und im richtigen Kontext.


Kundenbeispiel: eine eigene Verkaufsseite für Buchungslücken

Die Inselhäuser Norderney haben eine eigene Seite entwickelt, um freie Zeiträume zwischen Reservierungen gezielt zu verkaufen. Gäste sehen Unterkunftsbilder, Zimmermerkmale, buchbare Aufenthaltslängen und Gesamtpreise. Von dort gelangen sie direkt zum gewählten Aufenthalt in GauVendi. Die eigene Website macht aus verfügbarer Kapazität einen konkreten Buchungsanlass. Das Beispiel zeigt, was du auf GauVendis dynamischem Inventar aufbauen kannst: einen Verkaufsweg, der zu deinen betrieblichen Zielen passt.


Ein RMS kann Teil der Preissteuerung bleiben

Ein vorhandenes RMS kann über eine unterstützte Konfiguration weiterhin eine Preisbasis liefern. GauVendi wendet darauf seine Produkt-, Merkmals- und Sales-Plan-Logik an. Es wäre daher ungenau zu sagen, dass allein das RMS jeden endgültigen Produktpreis festlegt.

Ein separates RMS ist nicht für jede Einführung erforderlich. Entscheidend ist, Preisquelle, Integrationen und Zuständigkeiten festzulegen. Erst dann lässt sich sinnvoll beurteilen, welche Systeme bleiben und welche entfallen können.

Die Distribution folgt deiner Konfiguration

Flexi-Channel verbindet GauVendis Produkte und Raten mit unterstützten Vertriebskanälen und Channel-Manager-Anbindungen. Kategorien können so für Drittkanäle verfügbar bleiben, während das Hotel eigene Produkte für den Direktverkauf entwickelt.

Ein vorhandener Channel Manager kann bei unterstützter Anbindung weitergenutzt werden. Alternativ kann sich die Distribution im Rahmen der Einführung ändern. Anbindung, Kanalabdeckung und Leistungsumfang gehören ins Angebot. Ein Systemdiagramm allein sagt noch nicht, welche Verträge entfallen.

Deine OTA-Vereinbarungen bleiben Vereinbarungen mit diesen Kanälen. CRM und Gästemarketing sollten ebenfalls getrennt von Inventar und Reservierung betrachtet werden.

Prüfe eine Buchung vom Anfang bis zum Ende

Beginne mit einer echten Gästeanfrage. Prüfe das empfohlene Produkt, seinen Preis, die verbrauchte Verfügbarkeit und die im PMS eingegangene Reservierung. Schau anschließend auf die Zimmerzuweisung und darauf, was eine weitere Buchung an den verbleibenden Möglichkeiten verändert.

So siehst du, ob das Versprechen an den Gast bei jeder Übergabe erhalten bleibt und ob dein Team weniger manuelle Arbeit hat.

Bewerte das Ergebnis für den gesamten Betrieb

GauVendi berichtet über sein Portfolio hinweg durchschnittlich +20 % Umsatzsteigerung pro Betrieb und eine Look-to-Book-Conversion von 7,7 %. Die einzelnen Betriebsberichte auf Englisch erklären konkrete Gästeentscheidungen und Buchungsergebnisse. Diese Ergebnisse sind von den Portfoliodurchschnitten zu unterscheiden.

Vergleiche für deinen Betrieb den Umsatz nach Vertriebskosten, Buchungswert, Conversion und Reservierungsaufwand sowie die Gesamtkosten der beteiligten Systeme. Umfang und Ausgangswerte sollten vor der Einführung feststehen.

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