Wer macht die Preise? Dynamic Inventory und dein RMS
Video-Serie: Hotelvertrieb einfach erklärt · Folge 8 von 9
Wenn aus vorhandenen Zimmern mehr differenzierte Angebote entstehen, stellt sich eine naheliegende Frage: Wer legt deren Preise fest? Muss das Revenue-Team plötzlich jedes einzelne Produkt manuell pflegen? Das Video erklärt, wie Dynamic Inventory mit einem bestehenden Revenue Management System zusammenspielen kann.
Dein RMS bleibt dabei Teil der Preissteuerung. Im beschriebenen Ansatz setzt es den Anker: den Preis der Kategorie. Die Preise der daraus abgeleiteten Produkte verteilen sich automatisch darum herum. So kann die übergeordnete Preislogik mit den Unterschieden deiner Angebote verbunden werden.
Ein Preisanker, mehrere verständliche Angebote
Ein Gast sucht vielleicht einen Balkon, ein anderer mehr Platz. Diese Unterschiede sollen im Angebot und im Preis erkennbar werden. Dynamic Inventory schafft dafür die Produktstruktur. Die Verbindung zur Preissteuerung sorgt dafür, dass daraus kein isoliertes Preissystem neben deiner bestehenden Strategie entstehen muss.
Wichtig ist die Abstimmung: Welche Kategorien liefern die Preisanker? Welche Merkmale unterscheiden deine Produkte? Und welche Regeln passen zu deinem Haus? Die Antworten bestimmen, wie das Zusammenspiel in deiner konkreten Systemlandschaft eingerichtet wird.
Und wenn du kein RMS einsetzt?
Das Video beschreibt dafür den Revenue Agent. Er kann die Preisarbeit weitgehend übernehmen, innerhalb der Grenzen, die du festlegst. Damit bleiben deine Vorgaben der Rahmen für die automatisierte Steuerung. Für den Einstieg lohnt sich ein gemeinsamer Blick auf das vorhandene Inventar, deine Preislogik und die gewünschte Kontrolle. So lässt sich entscheiden, welche Kombination für dein Haus sinnvoll ist und wie viel Unterstützung du tatsächlich brauchst.



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