top of page

Hotelvertrieb einfach erklärt: Dynamic Inventory in neun kurzen Videos

5. Okt.
3 Min. Lesezeit

Wie verkaufst du die Besonderheiten deiner Zimmer? Warum sollte ein Gast direkt buchen? Und wie passt Dynamic Inventory zu deinem PMS, deinem Revenue Management und den Buchungsportalen?

Diese neun kurzen Videos erklären typische Fragen aus dem Hotelalltag. Zu jedem Video findest du einen eigenen Beitrag mit einer verständlichen Einordnung und dem nächsten Schritt für dein Haus. Wähle das Thema, das dich gerade beschäftigt, oder starte bei Folge 1.


Angebote, die Gäste verstehen



Dein Hotel hat gute Zimmer und Gäste, die mehr Komfort schätzen. Trotzdem buchen viele das günstigste Angebot. Ein möglicher Grund: Zwischen Standard und Superior liegt ein großer Preissprung. Wer nur einen Balkon oder etwas mehr Ruhe möchte, muss dafür gleich die gesamte höhere Kategorie bezahlen.



Vier Zimmer heißen Superior. Eines davon hat einen Balkon. Wenn alle vier zum selben Preis und unter demselben Namen verkauft werden, bleibt dieser Unterschied bei der Buchung unsichtbar. Der Balkon wird später zugeteilt, obwohl ein Gast ihn vielleicht bewusst gewählt und dafür mehr bezahlt hätte.



Ein Gast findet dein Hotel auf einem Buchungsportal und schaut anschließend auf deiner Website vorbei. Dort sieht er dieselben Kategorien, ähnliche Bilder und denselben Preis. Welcher konkrete Vorteil spricht jetzt dafür, direkt zu buchen? Eine schönere Buchungsmaske allein beantwortet diese Frage kaum.



Derselbe Mensch kann heute als Paar verreisen, nächste Woche mit Kindern und danach geschäftlich. Die Person bleibt dieselbe, die Anforderungen an das Zimmer ändern sich. Eine unveränderte Liste aus Standard, Superior und Deluxe hilft nur begrenzt dabei, das passende Angebot zu finden.


KI, Systeme und Vertrieb



„Ein ruhiges Zimmer mit Balkon“ beschreibt einen konkreten Wunsch. „Superior“ beschreibt zunächst nur eine Kategorie. Wenn ein KI-Assistent nach einem passenden Aufenthalt sucht, lässt sich aus diesem Namen allein nicht zuverlässig ableiten, ob dein Hotel den Wunsch erfüllen kann.



Ein neues Vertriebssystem klingt schnell nach einem großen Projekt: neue Abläufe, lange Schulungen und ein Team, das neben dem Tagesgeschäft kaum Zeit hat. Deshalb ist eine der ersten Fragen oft, ob das bestehende Property Management System ersetzt werden muss.



Du möchtest deine Zimmer individueller verkaufen, arbeitest aber weiterhin mit Buchungsportalen. Muss sich das widersprechen? Das Video zeigt, wie Dynamic Inventory und bestehende Vertriebskanäle zusammenwirken können. Entscheidend ist, welche Angebote du über welchen Kanal verkaufen möchtest.



Wenn aus vorhandenen Zimmern mehr differenzierte Angebote entstehen, stellt sich eine naheliegende Frage: Wer legt deren Preise fest? Muss das Revenue-Team plötzlich jedes einzelne Produkt manuell pflegen? Das Video erklärt, wie Dynamic Inventory mit einem bestehenden Revenue Management System zusammenspielen kann.



Apartments unterscheiden sich häufig stark: beim Grundriss, der Lage, dem Platzangebot oder der Ausstattung. Werden alle unter wenigen Kategorien zusammengefasst, verschwinden wichtige Unterschiede. Werden zu viele Kategorien angelegt, kann die Auswahl auf Buchungsportalen wiederum unübersichtlich werden.


Was ist Dynamic Inventory?


Dynamic Inventory macht die Eigenschaften deiner vorhandenen Zimmer und Apartments zur Grundlage differenzierter, buchbarer Produkte. Gäste können genauer auswählen, was ihnen wichtig ist. Du kannst die Vielfalt deines Hauses im Vertrieb sichtbarer machen und passende Angebote mit einer abgestimmten Preis- und Vertriebsstrategie verbinden.

Kommentare


bottom of page