top of page

Wer hat in deinem besten Zimmer geschlafen – und dafür bezahlt?

5. Okt.
1 Min. Lesezeit

Video-Serie: Hotelvertrieb einfach erklärt · Folge 2 von 9

Vier Zimmer heißen Superior. Eines davon hat einen Balkon. Wenn alle vier zum selben Preis und unter demselben Namen verkauft werden, bleibt dieser Unterschied bei der Buchung unsichtbar. Der Balkon wird später zugeteilt, obwohl ein Gast ihn vielleicht bewusst gewählt und dafür mehr bezahlt hätte.

Das Video zeigt ein alltägliches Problem: Besonderheiten sind im Haus vorhanden, werden im Vertrieb aber nicht als eigenes Angebot sichtbar. Für den Gast bleibt ein Wunsch offen. Für das Hotel geht eine Möglichkeit verloren, den tatsächlichen Wert eines Zimmers zu verkaufen.


Gib dem Unterschied einen Namen und einen Preis


Mit Dynamic Inventory werden konkrete Merkmale zur Grundlage buchbarer Produkte. Ein Gast kann beispielsweise ein Angebot mit Balkon wählen. Damit ist klar, welche Eigenschaft zur Buchung gehört und welchen Preis er dafür akzeptiert. Wer diese Eigenschaft nicht benötigt, kann ein anderes Angebot auswählen.

Für die Zimmerzuweisung ist dabei entscheidend, die verkauften Merkmale einzuhalten. Gleichzeitig müssen nicht automatisch sämtliche Eigenschaften eines bestimmten Zimmers vorab zugesagt werden. So bleibt Spielraum bei der operativen Zuordnung, soweit die gebuchten Leistungen erfüllt werden. Dynamisches Inventar und die Zimmerzuweisung gehören deshalb zusammen.


Schau auf die Wünsche an der Rezeption


Welche Zimmer werden besonders häufig nachgefragt? Welche Vorteile werden heute kostenlos vergeben? Sammle diese Unterschiede und prüfe, ob Gäste sie bereits bei der Buchung erkennen können. Das ist ein konkreter Einstieg in den Verkauf nach Zimmermerkmalen. Ziel ist ein verständliches Angebot, bei dem der Gast bewusst auswählt und dein Team weiß, was zugesagt wurde.

Kommentare


bottom of page