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Was ist dynamisches Inventar und wie funktioniert es im Hotel?

30. März
4 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 4 Tagen

Zwei Gäste können dasselbe Zimmer aus völlig unterschiedlichen Gründen buchen. Der eine möchte in Ruhe arbeiten. Die andere sucht Platz für ein entspanntes Wochenende. Das Zimmer bleibt gleich. Was den Aufenthalt wertvoll macht, hängt vom Gast ab.

Mit dynamischem Inventar kann ein Hotel auf diese Unterschiede eingehen. GauVendi verbindet den Gästewunsch mit den Produkten, die sich aus den verfügbaren Zimmern tatsächlich erfüllen lassen.


Was dynamisches Inventar bedeutet

Dynamisches Inventar trennt physische Zimmer von verkaufbaren Produkten. Ein Zimmer kann für mehrere Produkte infrage kommen. Ein Produkt kann wiederum durch mehrere passende Zimmer erfüllt werden. Die Angebote greifen auf dieselbe tatsächliche Kapazität zu. Mehr Produkte bedeuten also nicht mehr physisch verfügbare Zimmer.

Der Gast bucht ein Produkt mit bestätigten Merkmalen und Bedingungen. Die Zimmerzuweisung erfüllt dieses Versprechen: flexibel, soweit es die Buchung erlaubt, und fest, wo eine konkrete Zuweisung erforderlich ist.

Darauf baut GauVendis Sales Operating Platform auf. Produkte, Empfehlungen, Preise, Distribution und Zuteilung arbeiten mit demselben Inventarmodell.


Ausgangspunkt ist der Gästewunsch

Eine Familie sucht beispielsweise genügend Platz, um zusammen zu wohnen. Dein Haus hat vielleicht Zimmer mit Verbindungstür, größere Zimmer und Apartments. Im PMS liegen diese Möglichkeiten in unterschiedlichen Kategorien. Für die Familie beantworten sie dieselbe Frage.

GauVendi gleicht diesen Bedarf mit passenden Produkten ab und empfiehlt relevante Angebote. Die Familie kann entscheiden, was ihr wichtig ist, ohne dafür deine interne Zimmeraufteilung verstehen zu müssen.

Ein anderer Gast legt weniger Wert auf bestimmte Merkmale und wählt lieber ein günstigeres, flexibles Angebot. Dadurch bleibt dem Hotel bei der Zuteilung mehr Spielraum. Beide Gäste können ein Angebot erhalten, das zu ihren Prioritäten passt.


Wie aus dem Angebot ein erfüllbarer Aufenthalt wird

Die Verbindung zwischen Produkt und Zimmer bleibt nach dem Verkauf entscheidend. Wenn zwei Angebote dasselbe Zimmer nutzen können, muss eine Buchung die Verfügbarkeit beider Angebote beeinflussen. Sonst würde ein größerer Katalog nur mehr Versprechen erzeugen, als das Haus halten kann.

GauVendi verbindet den Verkauf über Inventi-Flow mit der Zimmerzuweisung. Diese kann innerhalb der geltenden Buchungsbedingungen und betrieblichen Vorgaben optimiert werden. Bestätigte Merkmale, fest gebuchte Zimmer und gesperrte Zuteilungen bleiben dabei zu berücksichtigen.


Wie dynamisches Inventar über Attribute-Based Selling hinausgeht

Attribute-Based Selling (ABS) ist eine Verkaufstechnik: Gäste wählen Zimmermerkmale wie einen Balkon, eine Bettenkonfiguration oder eine Aussicht und bezahlen dafür. GauVendi beherrscht ABS. Dynamisches Inventar ist das zugrunde liegende Inventarmodell, das zahlreiche weitere Verkaufswege ermöglicht.

Dynamisches Inventar trennt das physische Zimmer vom verkaufbaren Produkt. Dadurch kann dasselbe Zimmer verschiedene Produkte erfüllen, und mehrere geeignete Zimmer können dasselbe Produkt bedienen. Attribute-Based Selling ist eine Anwendung dieses Modells. Empfehlungen, flexible Angebote, kombinierte Unterkünfte und Pakete eröffnen weitere Wege, Nachfrage passend zu bedienen.


Mehr Wege zum passenden Aufenthalt

Ein Gast möchte die Details selbst auswählen. Ein anderer sucht einfach einen ruhigen Ort zum Arbeiten und freut sich über eine passende Empfehlung. Eine Familie braucht genügend Platz in verbundenen Zimmern oder einem Apartment. GauVendi kann daraus relevante, buchbare Angebote aus dem verfügbaren Inventar bilden.

Hier wird die Weiterentwicklung über ABS hinaus konkret. Gäste müssen nicht jedes Merkmal selbst konfigurieren. Das System kann ein vollständiges, passendes Produkt empfehlen, bepreisen und mit Zimmern verbinden, die das Buchungsversprechen erfüllen.


Upselling und Pakete aus demselben Inventar

Dynamisches Inventar eröffnet dem Upselling mehr Möglichkeiten: Das Hotel kann während der Buchung eine passendere Kombination aus Platz, Zimmermerkmalen und Leistungen anbieten. Der Mehrwert entsteht daraus, was zum jeweiligen Aufenthalt passt.

Bundled Sales Plans verbinden Unterkunft, enthaltene Leistungen und Verkaufsbedingungen. Angebote werden anhand von Produktverfügbarkeit, Kapazität, Restriktionen und Kanaleinstellungen geprüft. Das Paket und andere geeignete Produkte bleiben mit denselben zugrunde liegenden Zimmern verbunden.


Gästeentscheidungen für die Positionierung nutzen

Hotels und Serviced Apartments können aus diesen Entscheidungen lernen. Welche Grundrisse, Merkmale oder Aufenthaltsangebote wecken Interesse? Welche Produkte werden gebucht, zu welchem Wert? Die Antworten helfen bei der Angebotsgestaltung, der Positionierung und der Vorbereitung von Renovierungsentscheidungen.

Die Betriebsberichte machen das greifbar: Bei einem City-Apartmenthotel wurden aus elf Kategorien 44 Produkte. Bei einem Flughafenhotel wurde Park-and-fly im Merkmals-Snapshot 48-mal aktiv gewählt. Das sind unterschiedliche Verkaufswege auf einer Inventargrundlage, die den Reiseanlass des Gastes unterstützt.


Wie der Preis entsteht

Zimmermerkmale und Regeln des Sales Plans tragen zum Produktpreis bei. Das Hotel steuert die kommerzielle Konfiguration. Die Entscheidungen der Gäste zeigen, welche Angebote und Präferenzen gefragt sind. Diese Beobachtungen helfen dabei, Produkte und Preise weiterzuentwickeln.

Ein vorhandenes Revenue Management System kann über eine unterstützte Integration eine Preisbasis liefern. Darauf wendet GauVendi seine Produkt- und Merkmalslogik an. Preisquelle, Zuständigkeiten und Automatisierung werden für den Betrieb festgelegt. Ein separates RMS ist keine allgemeine Voraussetzung.


Die Aufgabe eines CRS neu lösen

GauVendi ersetzt ein klassisches zentrales Reservierungssystem (CRS) und eine Booking Engine durch eine Sales Operating Platform auf Basis von dynamischem Inventar. Dein PMS bleibt für den operativen Hotelbetrieb zuständig. GauVendi steuert das kommerzielle Inventar und den Verkauf; die Distribution erfolgt über unterstützte Anbindungen.

So kann ein Hotel weiterhin Kategorien über Drittkanäle anbieten und gleichzeitig eigene, differenzierte Produkte für den Direktverkauf entwickeln. Welche Produkte auf welchen Kanälen erscheinen, wird in der jeweiligen Konfiguration festgelegt.


Was die Ergebnisse zeigen

GauVendi berichtet über sein Portfolio hinweg durchschnittlich +20 % Umsatzsteigerung pro Betrieb und eine Look-to-Book-Conversion von 7,7 %. Diese Portfoliodurchschnitte sind von den einzelnen Fallstudien zu unterscheiden.

Die veröffentlichten Betriebsberichte auf Englisch zeigen, wie unterschiedlich Gäste entscheiden. Bei einem Landhotel wurden aus zehn Kategorien 81 Produkte. Bei einem Hostel wurden aus zwei Kategorien 33 Produkte. Platz, Lage, Aussicht und Flexibilität spielten je nach Betrieb unterschiedliche Rollen. Die Berichte erklären diese Entscheidungen und die erfassten Buchungswerte.

Die Produktzahl zeigt, was das Inventar ermöglichen kann. Wirtschaftlich zählt, ob passende Angebote den Umsatz nach Kosten, die Buchungsleistung und die Arbeit rund um den Aufenthalt verbessern.


Schauen wir uns deine Zimmer an

Bring einige Gästewünsche mit, die deine heutige Buchungsstrecke nur schwer beantworten kann. Anhand deiner Zimmermerkmale und Verfügbarkeit lässt sich zeigen, welche Angebote möglich sind und wie sie erfüllt werden.


Praxisbeispiele: dynamisches Inventar in unterschiedlichen Häusern

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